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Verfasser unbekannt

Heute abend habe ich Kopfschmerzen, hinzukommend habe ich den ganzen Tag schon, ungelöste Verspannungen im unteren Nackenbereich. Ein Wärmepflaster reduziert zwar die Schmerzen, aber das Gefühl, dadurch ein kleines Strohfeuer im Rücken zu haben, macht es im Gesamten auch nur bedingt besser. Nach wie vor, nervt mich im Allgemeinen ein bißchen die Jahreszeit und im Speziellen das verregnete Wetter heute. Vielleicht hängt meine be***scheidene Tagesform mit dem Montag zusammen oder damit das ich zuwenig frische Luft und Tageslicht abbekomme? Bei dem Wetter macht der Aufenthalt im Freien, besser gesagt in der Natur,auch nicht gerade sonderlich viel Spaß. Frage mich diesbezüglich, ob die Daylight Birne mit dem UV-Anteil hält, was sie verspricht.

Bevor dieser Post nun weiterhin gänzlich ein Klagelied wird, höre ich mal lieber auf.:-)

Im Herzen gibt es kein abgegrenztes Ich, das verletzbar wäre. Selbst wenn wir von einem geliebten Menschen, dem wir vertraut haben, getäuscht werden, kann unser Herz, wenn wir es zulassen, die innere Realität dieses Menschen fühlen und verstehen.
Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens

 

Den Tod nochmal aufgegriffen

Prinzipiell lohnt es sich jeden Tag, sich diesem Thema zuzuwenden, und sich den eigenen Umgang und Einstellungen zum Leben und Tod bewusst zu machen.  Unter anderem, waren (und sind immer noch) die folgende  Zitate, in meiner „Identifizierung“ für mich hilfreich.

 

Der Tod zupfte an meinem Ohr. „Lebe“, sagt er. „Ich komme“ Vergil

 

Man sagt uns, Selbstmord sei das größte Stück Feigheit. Selbstmord sei falsch. Dabei ist ganz offenkundig, dass es auf dieser Welt nichts gibt, worauf ein Mensch größere Besitzansprüche hat, las auf sein eigenes Leben und seine Person. Arthur Schopenhauer

 

Indem ich täglich starb, gelangte ich ins Sein. Theodore Roethke

 

Todesbewusstsein ist die wahre Basis des gesamten Pfades. Ehe du dieses Bewusstsein nicht ausgebildet hast, sind dir alle Praktiken verwehrt. Dalai Lama

 

Für diejenigen die versuchen den Tod zu begreifen, ist der Tod eine äußerst kreative Kraft. Die höchsten spirituellen Werte des Lebens können dem zuteilwerden, der über den Tod nachdenkt und ihn erforscht. E. Kübler-Ross

 

Ich ging in die Wälder, denn ich wollte mit Bedacht leben, mich nur den wesentlichen Tatsachen des Lebens stellen und sehen, ob ich nicht lernen konnte, was ich lehren musste, damit ich nicht, wenn es ans Sterben gehen würde, feststellen musste, dass ich gar nicht gelebt hatte. H. D. Thoreau

 

Lasset den Tod vor Augen haben, und ihr werdet euch nie mit unterwürfigen Gedanken tragen, noch irgendetwas auf zu eifrige weise zu begehren. Epiktet

 

Letztlich ist es unsere Auffassung vom Tod, die bestimmt, wie die Antworten auf all die fragen lauten, die das Leben uns stellt. Dag Hammerskjöld

 

Da der Todesinstinkt im Herzen aller Lebenden existiert, da wir unter dem Versuch leiden, ihn zu unterdrücken, da alles, was lebt, sich nach Ruhe sehnt, lasst uns die Bande lösen, die uns ans leben fesseln, lasst uns unseren Todeswunsch kultivieren, lasst uns ihn weiterentwickeln, ihn begießen, wie eine Pflanze, lasst ihn ungehindert wachsen. Leiden und Angst werden aus der Unterdrückung des Todeswunsches geboren. E. Ionesco

 

Lebe so, als müsstest du morgen sterben. M.Ghandi

 

Ist nicht die Philosophie das Studium des Todes? Plato

 

Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem, und das ist der Selbstmord. Zu beurteilen, ob das leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht bedeutet, die fundamentale Frage der Philosophie zu beantworten. Alles andere-ob die Welt dreidimensional ist oder nicht, ob der Geist nun neun oder zwölf Kategorien umfasst – kommt danach. Das sind Spielereien, erst muss man antworten. A. Camus

 

Du willst leben, weißt aber nicht, wie man lebt? Du hast Angst vor dem sterben – und, sag mir, unterscheidet sich das Leben das du führst, auf irgendeine Weise vom Tod? Probe den Tod. Dies zu sagen bedeutet einen Menschen dazu aufzufordern seine Freiheit zu erproben. Wer gelernt hat, wie man stirbt, hat verlernt, wie man ein Sklave ist. L. A. Seneca

 

Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen der Vorbereitung auf den Tod und der Praxis des Sterbens auf der einen Seite und der spirituellen Praxis, die zur Erleuchtung führt, auf der anderen Seite. S. Grof

 

Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüssten sie gewiss, dass er das größte Übel ist.
Platon

 

Ist das Sterben ein Unglück, so müsste es auch ein Unglück sein, vorher nicht da zu sein.
Seneca

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